Informationen über die Rasse
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Beschreibung

Es gibt den Briard in schwarz (noir), rehbraun (fauve), fauve mit leichter bis mittlerer Charbonnierung (schwarzer Anflug, schwarze Haarspitzen) oder grau(grise). Das Haar ist gedreht, lang ähnlich dem Ziegenhaar, mit leichter Unterwolle. Er ist mit bis zu 68 cm mittelgroß bis groß. Als besonderes Kennzeichen hat der Briard an den Hinterläufen doppelte Afterkrallen, die so nah wie möglich am Boden angesetzt sind. Auch an den Vorderläufen sind - neben den vier Krallen der Laufzehen - an der Innenseite manchmal zwei Krallen vorhanden.
Der Kopf mit deutlichem Stop ist kräftig und lang mit Kinnbart, Schnauzbart und auffälligen Augenbrauen. Die kurzen hängenden Ohren sind hoch angesetzt, nicht eng anliegend, flach und mit langem Haar bedeckt. Der Körper ist etwas länger als hoch (Widerristhöhe), muskulöse Gliedmaße, die etwa „J“ förmige Rute wird im Stand niedrig getragen, im Lauf kann sie eine Line bilden mit dem Rückgrat.

Widerristhöhe Rüde: 62–68 cm, Hündin: 56–64 cm
Gewicht Rüde: ~24–36 kg, Hündin: ~20–32 kg


Wesen

Er ist sehr temperamentvoll, gewitzt, eigensinnig, intelligent und wachsam mit einer guten Portion Schutztrieb. Seine Erziehung erfordert Einfühlungsvermögen, starken Willen und Konsequenz – eine Kombination, die nur wenige, erfahrene Hundebesitzer aufbringen können. Mit dem ausgewachsenen Briard sollte gearbeitet werden: Begleithund, Therapiehund, Turnierhundesport, Agility, Obedience, Hütearbeit, Schlittenziehen, Radfahren- jede Art sportlicher Betätigung ist dem Briard recht.

Buchtipps:

Der Briard. Praktische Ratschläge für Haltung, Pflege und ErziehungDer Briard. Hunderassen.

Sowie:
"Der Briard" und "Ich zeigs Euch" (Erziehung eines Briard) 
 von Karin Wimmer-Kieckbusch


Diese Einschätzung von Briardkennern teilen wir in allen Punkten: 

Der Briard ist robust, schnell und ausdauernd. Bewegung macht ihm sichtlich Freude. Sein leichter, federnder Schritt wird nicht zu Unrecht mit dem Gang einer Raubkatze verglichen. Er hat Ausdauer, braucht aber nicht täglich extrem viel Bewegung, um sich wohl zu fühlen. Als Arbeitshund braucht der Briard aber Aufgaben. Das sollten Aufgaben sein, die auch seinen Verstand fordern. Er kann und will viel lernen.

Wir glauben nicht, daß es überhaupt Hunderassen gibt, die zum Zwinger- oder Kettenhund bestimmt sind. Der Briard ist es aber auf keinen Fall. Er gehört ins Haus, zum Familienrudel. Sie wollen dabeisein, mittendrin. (Am liebsten natürlich mitten im Weg, wir nennen sie auch Stolperfallen)

Ein nebenbei zu erziehender Knuddelhund ist der Briard nicht, auch wenn man vielleicht spontan denkt, daß dieses Fellknäuel einfach nur lieb sein kann. Er braucht seinen festen Platz im Familienrudel. Da die meisten Exemplare von der Natur Führungsstärke mitbekommen haben, wird er sonst versuchen, die vakante Alpha-Position selbst zu übernehmen. Eine übertrieben harte Führung bekommt ihm aber nicht. Zur Konsequenz gehört auch Toleranz - und natürlich Liebe und Geduld, das ist beim Briard nicht anders als bei anderen Hunderassen auch.

Hält man diese Regeln aber ein und wird man dem Wesen des Hundes gerecht ist es ein absoluter Traumhund. Für uns ist er das in jedem Fall.

Er ist anhänglich und man kann ihn überall mitnehmen. Unsere Beiden haben schon einige Leute begeistert die eigendlich Angst vor Hunden haben.  

Man sieht ihn recht selten.
Zusammen werden in den Zuchtstätten, die im BCD und CfH organisiert sind, in Deutschland jährlich etwa 300 bis 400 Briards geboren. Das bedeutet, daß in Deutschland vielleicht viertausend Briards unterwegs sein werden, falls sich Import und Export etwa die Waage halten. Auf 20.000 Einwohner ein Briard - das ist nicht viel
 

Ein grosses Herz mit viel Fell
 
Der Briard
Berger de Brie
Werbung
 
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Zuchtverbände Briard
 
http://www.vdh.de/index.php

http://www.cfh-net.de/
http://www.briardclub.de/
 
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